Kühlschrank-Check: Mit diesen Tipps kein Problem

Wie kann ich erkennen, ob der Inhalt meines Kühlschranks für eine gesunde vegane Ernährungsweise taugt?


Du warst einkaufen und in den Tüten stecken lauter Köstlichkeiten. Avocado, Bananen, sonnengereifte Tomaten, Falafelbällchen, Kokosmilch, Energieriegel, veganer Wurst- und Käseaufschnitt, Marmelade, Smoothies und vieles mehr. Aber aufgepasst, nur weil vegan draufsteht, ist es nicht automatisch gesund. Vegane Alternativprodukte haben oft einen hohen Fett-, Zucker- und Salzgehalt. Solltest du also nun vor deinem Kühlschrank stehen, dann nimm einmal unter die Lupe wie hoch der Anteil an verarbeiteten Produkten ist. Auch wenn es schwer fällt auf sie zu verzichten, lohnt es frische qualitative hochwertige Grundprodukte zu bevorzugen, denn sie sind wesentlich nahrhafter bei gleichzeitiger geringerer Energiedichte (kcal).


Hier meine Tipps für dich:


1. Tipp: Prüfe deinen Kühlschrank auf stark verarbeitete Lebensmittel
Prüfe die Zutatenliste deiner Produkte. Du wirst erstaunt sein, welche Zusätze sich in vielen Lebensmitteln befinden, die deinen Körper belasten. So enthalten einige Kokosmilchprodukte Stabilisatoren, Verdickungsmittel und vieles mehr, obwohl es auch Kokosmilch ohne diese Zusätze zu kaufen gibt. Außerdem gehen viele wichtige Vitamine und weitere Nährstoffe im Verarbeitungsprozess verloren. Reduziere die verarbeiteten Lebensmittel deutlich und versuche mehr frische Lebensmittel zu essen.


2. Tipp: Gesunder Ersatz für Süßigkeiten
Abends bekommst du einen Hieb auf Süßes. Wie wäre es stattdessen mit gefrorenen Früchten wie z.B. Himbeeren und Blaubeeren? Wenn es ein bisschen mehr sein darf, dann mach deine eigene Nice-Cream, indem du z.B. zwei gefrorene Bananen in einen Mixer gibst und einen Schuss pflanzliche Milch dazu gibst. Das Ergebnis hat die Konsistenz eines Sorbets, ist super lecker und definitiv eine hilfreiche Alternative zur normalen Eiscreme. Falls du einfach etwas suchst, was du abends nebenbei essen kannst, sind Paprika-Streifen, Selleriestangen mit einem Humus-Dip eine schöne Alternative zu den üblichen Dickmachern.


3. Tipp: Tschüss an zuckerhaltige Getränke
Smoothies, Eistee, Schorlen und Softgetränke.

Das Softgetränke nicht gesund sind, ist wohl jedem bewusst. Aber Smoothies und Schorlen? Auch Smoothies sind industriell verarbeitete Produkte, enthalten sehr viel Zucker und weisen nur in geringen Mengen gesunde Nährstoffe auf. Mixe lieber deinen eigenen Smoothie mit einem hohen Gemüseanteil. Spinat, verschiedene Salatsorten, Karotten, Ingwer und viele weitere leckere Varianten warten auf dich. Gemüse hat eine sehr niedrige Kaloriendichte und viele wichtige Nährstoffe. Wenn du nach der Daumenregel 50% Frucht und 50% Gemüse vorgehst, hast du fast immer ein sehr leckeres Ergebnis. Getränke, wie beispielsweise Limonaden und Schorlen, haben einen hohen versteckte Kalorien- und Zuckergehalt, obwohl sie so leicht daherkommen. Wenn es doch mal eine Fruchtschorle sein soll, dann misch dir diese selbst und verwende nicht mehr als 1/3 Fruchtsaftanteil. Allgemein solltest du Wasser und Tee bevorzugen. Vor allem mineralische Wasser haben einen hohen Anteil an Magnesium und Calcium.

Vegane Lebensmittel

4. Tipp: Erhöhe deinen Gemüseanteil
Vegane Ernährung sollte nicht durch kohlenhydratreiche Lebensmittel bestimmt sein. Deshalb ist es wichtig, dass der Gemüseanteil deiner Ernährung höher ist als der Anteil an kohlenhydratreichen Getreideprodukten und Obst. Versuche auf Weißmehl-Produkte zu verzichten und Vollkorn sowie Hülsenfrüchte als Quelle für die Kohlenhydratzufuhr zu wählen, da diese lange satt machen und weitere Nährstoffe für dich bereithalten.


Du möchtest mehr wissen? In unserem nächsten Beitrag zeige ich dir die vegane Lebensmittelpyramide, die dir bei einem Blick in deinen Kühlschrank helfen kann.